21.02.2013 Donnerstag  Vorsicht Hundebesitzer: Das Eis trägt nicht!

Auf vielen Weihern und Teichen in Bayern liegt noch eine Eisschicht. Sie ist aber meist nur einige Millimeter oder weniger Zentimeter dick. Wiederholt sind in den letzten Tagen Menschen ins Eis eingebrochen, als sie ihren Hund retten wollten.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) rät für die nächsten Tage, solange noch Eis liegt, dringend zur Vorsicht. Die Eisflächen sind jetzt meist zu dünn um Tiere zu tragen, und erst recht um Menschen zu tragen. Besonders gefährlich ist die Schneeschicht auf dem Eis; denn sie macht Löcher in der Eisschicht unsichtbar. Bei Seen soll die Eisdecke mindestens 15 cm stark sein, damit das Eis betreten werden kann. Das ist jetzt nicht mehr der Fall. Auch die Schneeschicht auf dem Eis verhindert das Nachwachsen der Eisschicht.

Sicherheitstipps für Frauchen und Herrchen

Nehmen Sie Ihren Hund in der Nähe von Gewässern auf jeden Fall an die Leine. Lassen Sie ihn nicht auf Eis laufen. Ist er trotzdem aufs Eis gelaufen, so rufen Sie ihn zurück und entfernen Sie sich vom Ufer, damit er ihn folgt so wie er es gewohnt ist. Wenn Ihr Hund eingebrochen ist, gehen Sie nicht aufs Eis, um ihn zu retten. Das Einbrechen des Tiers ist ein Warnzeichen: Eis, das einen Hund nicht trägt, trägt erst recht keinen Menschen. Rufen Sie Rettungskräfte mit geeigneter Ausrüstung über Notruf 112.

Wissenswertes über das Eis

Dunkle Stellen im Eis bedeuten eine besonders dünne Eisschicht: Über fließendem Wasser wächst die Eisschicht langsamer als auf stehendem. Daher besteht besondere Gefahr an Zu- und Abflüssen von Seen und an Quellen im See, die Strömungen verursachen; ebenso an bewachsenen Uferstellen. Ein Knistern oder Knacken beim Betreten der Eisschicht ist ein letzter Hinweis dafür, dass die Tragkraft des Eises nicht ausreicht. Das eiskalte Wasser verursacht schneidende Schmerzen und raubt dem Körper Muskelkraft. Einem verunfallten Menschen bleiben deshalb nur wenige Minuten Zeit, sich selbst zu retten. Außerdem bedeutet Unterkühlung im eisigen Wasser fast immer Lebensgefahr.

Kategorie(n)
Pressemitteilungen

Von: Alexander Fendt

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