16.04.2017 Sonntag  Zwei Personen aus dem Inn gerettet

Rund 25 DLRG-Einsatzkräfte aus Mühldorf und Truchtlaching übten am Karfreitag verschiedene Einsatzszenarien. Mit der Meldung "Gekentertes Schlauchboot – vier Personen im Wasser" wurden die Retter morgens an den Inn bei Jettenbach alarmiert. Nach erfolgreicher Rettung der beteiligten Personen wurden noch weitere Szenarien simuliert.

Der DLRG Kreisverband Mühldorf trainiert traditionell am Karfreitag gemeinsam mit den Kameraden des DLRG Ortsverbands Seeon-Truchtlaching verschiedene realitätsnahe Einsatzszenarien an den zwei größten Fließgewässern im Landkreis, dem Inn und Innkanal. Bei Oster-Wetter wurde die Rettung von Personen aus einem Fließgewässer, die notfallmedizinische Versorgung und der Transport mittels eines Motorrettungsboots trainiert.

Im ersten Übungsszenario wurden die Einsatzkräfte von der Übungsleitstelle zu einem gekenterten Schlauchboot im Inn zwischen Agg und Jettenbach alarmiert. Nach der Anfahrt vom DLRG Wasserrettungszentrum in Mühldorf brachten die Bootstrupps ihre Rettungsboote zu Wasser. Kurz darauf konnten die Einsatzkräfte zwei treibende Personen aus dem Inn retten, ans Ufer bringen und versorgen. Parallel dazu versorgten bereits Sanitätstrupps zwei weitere Personen, die sich selbst bereits ans Ufer gerettet hatten.

Im Anschluss wurde am Innkanal bei Rausching ein weiteres Übungsszenario geprobt. Eine Person war verunfallt und hing in einer Höhe von etwa 8 Metern unter der Innkanalbrücke in einem Seil fest. Ein DLRG-Strömungsrettertrupp, speziell für Fließgewässer und Seiltechnik ausgebildete Wasserretter, seilten sich zu dem Patienten herab, sicherten ihn und retteten ihn auf ein im Innkanal fahrendes DLRG- Rettungsboot. Anschließend wurde er trocken an Land übergeben. Abschließend übten die DLRG- Einsatzkräfte noch verschiedene Bootsmanöver sowie verschiedene Arten der Rettung von Personen aus dem Wasser.

Die DLRG-Einsatzkräfte wurden während den Übungen von erfahrenen Ausbildern supervidiert, reflektierten ihre Arbeitsweise und lassen die Eindrücke in die zukünftigen Einsatztaktiken einfließen. Alexander Fendt, Technischer Leiter Einsatz im DLRG Kreisverband Mühldorf fasste zusammen: „Die einzelnen Einsatzszenarien wurden sehr realitätsnah nachgestellt. Durch die Übungen können Einsatztaktiken und Verfahren für den Ernstfall optimiert und trainiert werden. Neben den anspruchsvollen Ausbildungen, welche die DLRG-Einsatzkräfte durchlaufen, sind solche Einsatzübungen Montag, 17. April 2017 eine weitere Möglichkeit die Qualifikation unserer Einsatzkräfte auf hohem Niveau zu halten.“ Fendt zeigte sich sehr zufrieden mit der Bearbeitung der Fallbeispiele und freute sich gemeinsam mit den Einsatzkräften auf einen gemütlichen Ausklang des Tages. Dies geschah beim gemeinsamen Steckerlfischessen - der verdiente Abschluss nach einem anstrengenden und zugleich lehrreichen Übungstag.

Kategorie(n)
Pressemitteilungen, Schnelleinsatzgruppe (SEG)

Von: Verbandskommunikation

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