03.06.2019 Montag  DLRG-Strömungsretter üben am Inn

Am Sonntag den 02. Juni übten die Strömungsretter des DLRG Kreisverbands Mühldorf das Abseilen von einer Brücke in den Inn und erkundeten anschließend den Fluss von Kraiburg bis Mühldorf.

Strömungsretter in der DLRG sind speziell weitergebildete Wasserretter, die in und an schnell fließenden Gewässern arbeiten, sie sind auch im Katastrophenschutz integriert. Da sich Strömungsretter je nach Situation auch an steilen Abhängen und Schluchten fortbewegen können müssen, üben diese regelmäßig das Abseilen an Brücken und steilen Abhängen. So wurde am vergangenen Wochenende an der Kraiburger Innbrücke geübt.

Anschließend erkundeten die Strömungsretter den Inn von Kraiburg bis Mühldorf, da nach den hohen Wasserständen der letzten Wochen sich das Innflussbett und das Ufer wieder verändert hatte. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der DLRG freuen sich immer über neue Mitglieder, jeder kann sich zum DLRG Strömungsretter ausbilden lassen. Weitere Infos und Kontaktmöglichkeiten finden Interessierte im Internet auf https://muehldorf.dlrg.de

Angelehnt an den amerikanischen Swiftwater Rescue Technician (SRT) hat die DLRG in Deutschland vor vielen Jahren ein Konzept entwickelt, um die ehrenamtlichen Fachkräfte noch besser in diesem Bereich zu schulen. Der DLRG-Strömungsretter ist ein auf stark strömende Gewässer, Wildwasser und Hochwasser spezialisierter Wasserretter. Er wird grundsätzlich im Team eingesetzt und ist durch eine spezielle Schutzausrüstung vor den besonderen Gefahren in Flüssen und Hochwassergebieten geschützt.

Die Ausbildung zum Strömungsretter beinhaltet einerseits den Umgang mit seiltechnischen Hilfsmitteln, andererseits wird vor allem aber auch das körperliche Leistungsvermögen des Rettungsschwimmers stärker als in anderen Ausbildungen in den Vordergrund gestellt. Die Verantwortung eines Strömungsretters gegenüber sich selbst, seinen Kameraden und den zu rettenden Personen macht dabei ein dauerhaftes und konsequentes Training notwendig. Neben dem regelmäßigen Üben von technischen Abläufen sind eine gute Kondition und gute schwimmerische Fähigkeiten unerlässlich.

Kategorie(n)
Schnelleinsatzgruppe (SEG)

Von: Alexander Fendt

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