03.06.2013 Montag  Pegelstände im Landkreis Mühldorf gehen zurück

Nach tagelangen Regenfällen und steigenden Pegelständen an den Gewässern im Landkreis Mühldorf a. Inn zeigt sich nun eine Entspannung der Hochwasserlage. Die Pegel hatten in der Nacht auf Montag ihren Scheitelpunkt erreicht und sind momentan wieder rückläufig. Aufgrund der Entspannung der Hochwasserlage von Inn, Isen und Rott hat der Landkreis Mühldorf a. Inn heute, 3. Juni, um 9.30 Uhr den Katastrophenalarm aufgehoben.

Im Einsatz waren bisher laut Auskunft des Landratsamtes Mühldorf rund 700 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren, des Technische Hilfswerks (THW), der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) und der Führungsgruppe Katastrophenschutz. Es kamen im Landkreis, insbesondere in Aschau, Waldkraiburg, Neumarkt-Sankt Veit, Mühldorf und Kraiburg, mehr als 35.000 Sandsäcke zum Einsatz. Auch viele Helfer des DLRG KV Mühldorf a. Inn unterstützen die Helfer von THW und Feuerwehren beim Füllen der Sandsäcke.

In den nächsten Tagen wird bei den Aufräumarbeiten das ganze Ausmaß der Hochwasserschäden deutlich werden. Fest steht, dass das Hochwasser Anfang Juni 2013 eines der bisher schlimmsten Hochwasser für den Landkreis Mühldorf a. Inn war.

Landrat Georg Huber bedankt sich bei allen Einsatzkräften im Landkreis Mühldorf a. Inn, die unermüdlich auch die ganze Nacht hindurch gearbeitet haben und so Schlimmeres verhindern konnten. „Die Zusammenarbeit war vorbildlich,“ so Landrat Georg Huber. „Alle Helfer waren rund um die Uhr im Einsatz und zeigten unbegrenzte Leistungsbereitschaft zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Mühldorf a. Inn. Ich bedanke mich für die intensive sachliche und fachliche Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte.“

Auf Grund der Hochwasserlage im Landkreis Mühldorf ist der THW Ortsverband Mühldorf seit den frühen Morgenstunden am Sonntag im Einsatz. Am ersten Einsatztag waren rund 60 Einsatzkräfte von THW und DLRG Mühldorf unter Führung des THW Mühldorf aktiv. Zur Bekämpfung der steigenden Pegel wurden durch die ehrenamtlichen Helfer tausende Sandsäcke gefüllt und im Landkreis Mühldorf verteilt. Auch zahlreiche Pumparbeiten wurden durchgeführt. Weiterhin kontrollierten Einheiten regelmäßig die Hochwasserlage rund um wichtige Industriegebäude. Am Montag gegen 1:15 Uhr, waren alle aktuellen Einsatzaufträge abgeschlossen, die Helfer in Ruhe versetzt. Am zweiten Tag wurden die Einsatzarbeiten, trotz sinkender Pegel am Inn fortgesetzt. Vollgelaufene Keller und erste Aufräumarbeiten bestimmten das Bild. Derzeit ist nicht abzusehen ob und in welchem Umfang die Mühldorfer Helfer in überörtliche Aufgaben eingebunden werden.

(Auszüge von thw-muehldorf.de und  Innsalzach24.de)

Die Pressemitteilung der Stadt Mühldorf a. Inn vom 03.06.2013:

Wegen der lang andauernden und ergiebigen Regenfälle der letzten Tage waren und sind auch der Inn und die Isen vom Hochwasser betroffen. Die Rettungskräfte waren tagelang in Alarmbereitschaft. Unter besonderer Beobachtung standen unter anderem die Innlände, die Innauenstrasse, die Kläranlage, das Gebiet um ODU und Bereiche entlang der Isen. Auch das steigende Grundwasser wurde ständig kontrolliert. Jetzt sind die Pegelstände rückläufig und es kann von einer gewissen Entspannung gesprochen werden.

Dank der Konsequenzen, die die Kreisstadt Mühldorf aus dem Hochwasser 2005 gezogen hat, gab es trotz eines Inn-Hochwasserstandes von knapp über 7 m keine größeren Probleme im Stadtbereich. Vor allem die neue Sandsackabfüllmaschine hat sich bewährt. In der Halle des Bauhofs wurden 15.000 Sandsäcken im Trockenen abgefüllt und an die gefährdeten Stellen verteilt.

Natürlich ist der Dauerregen nicht ganz spurlos an Mühldorf vorübergegangen. Beispielsweise ist derzeit der Gehweg an der Friedhofstrasse wegen eines Hangrutsches gesperrt.

Besonderer Dank gilt den unermüdlichen Einsatzkräften bei Feuerwehren, THW, DLRG, den Mitarbeitern des städtischen Bauhofs und allen freiwilligen Helferinnen und Helfern.

Kategorie(n)
Pressemitteilungen, Öffentlichkeitsarbeit
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Von: Alexander Fendt

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